Bevölkerungsentwicklung
Am Ende der letzten Eiszeit, vor etwa 8 000 Jahren, lebten rund fünf Millionen Menschen auf der Erde. 6 000 Jahre später waren es schon fast 300 Millionen. In den folgenden Jahrhunderten ging diese Entwicklung rasend schnell weiter.
Die erste Milliarde
Die erste Milliarde wurde um 1800 erreicht. 1960 waren es bereits drei Milliarden und am 31.10.2011 wurde die Geburt des siebenmilliardsten Menschen bekannt gegeben. Dieser geradezu explosionsartige Anstieg scheint ungebremst weiter zu gehen.
Bedürfnisse der Menschen
Die enormen Menschenmassen haben Grundbedürfnisse, um überleben zu können. Sie benötigen Wasser, ausreichend Nahrung und streben nach einer sicheren Umgebung. Dazu bauen sie Staudämme und graben auf der Suche nach Bodenschätzen die Erde mit gewaltigen Maschinen um. Sie errichten Städte mit tausenden Wohnungen und verbindenden Verkehrswegen.
Die Menschen haben noch viele andere Bedürfnisse und versuchen ständig ihr Leben schöner, abwechslungsreicher und angenehmer zu gestalten. Um dies zu erreichen, greifen sie massiv und in immer stärkerem Ausmaß in die Natur ein. Beispielsweise erschließen sie Schigebiete mit Seilbahnen bis in die höchsten Gletscherregionen. Fehlt in niedrig gelegenen Gebieten der Schnee, erzeugen sie ihn künstlich.
Wir sollten aber bedenken, dass sich die Natur zwar verändern, aber niemals vollständig beherrschen lässt! Sie folgt bestimmten Gesetzmäßigkeiten, hat unendlich viel Zeit und sie nimmt dabei keine Rücksicht auf Menschen oder deren Objekte.
Unsere Ziele sollten daher sein:
Rechtzeitige Warnung vor Katastrophen, Meidung von Gefahrenzonen, Absicherung gegenüber der Natur und Anpassung an
sie.