Wasserökosysteme verstehen

Der Wasserkreislauf, Nahrungsnetze und Stoffkreisläufe sowie biotische und abiotische Faktoren verdeutlichen, wie das Leben im Wasser zusammenhängt - von Pflanzen und Tieren bis zu den Umweltbedingungen eines Ökosystems.

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Wasserkreislauf

Der Wasserkreislauf beschreibt, wie Wasser auf der Erde ständig in Bewegung ist.

Klicke dich durch den Kreislauf und erfahre mehr!

Wasserkreislauf Wasserkreislauf

Grundwasser

Grundwasser ist ein wichtiger Teil des Wasserkreislaufs, weil es Flüsse, Seen und Quellen speist und auch als Trinkwasser genutzt wird.

Wasserkreislauf und der Mensch

Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Der Wasserkreislauf sorgt dafür, dass Wasser auf der Erde ständig erneuert und verteilt wird.

Der Mensch ist auf sauberes Wasser angewiesen. Wir benötigen es zum Trinken, für die Landwirtschaft, die Industrie und die Energiegewinnung. Verschmutzungen durch Abfälle, Schadstoffe oder Düngemittel können Gewässer belasten und Lebewesen gefährden. Deshalb ist ein sorgsamer Umgang mit Wasser wichtig. Kläranlagen helfen dabei, verschmutztes Wasser zu reinigen und die Qualität unserer Gewässer zu schützen.

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Der Wasserkreislauf und der Mensch

Klicke dich durch den Wasserkreislauf, um zu sehen, wie wir Menschen mit dem natürlichen Wasserkreislauf zusammenhängen!
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Stoffkreislauf, Nahrungskreislauf und Nahrungsnetze

In Gewässern sind alle Lebewesen miteinander verbunden. Nahrungsnetze zeigen, wer wen frisst, während Nahrungskreisläufe den Weg der Energie beschreiben. Stoffkreisläufe sorgen dafür, dass Nährstoffe immer wieder genutzt werden. Gemeinsam sichern sie das Gleichgewicht im Ökosystem Wasser.

Stoffkreislauf

Der Stoffkreislauf zeigt, wie Nährstoffe in einem Gewässer immer wieder verwendet werden. Klicke dich durch!

Pflanzen und Algen brauchen Sonnenlicht und nehmen Nährstoffe aus dem Wasser auf.

Stoffkreislauf

In Gewässern sind alle Lebewesen durch den Nahrungskreislauf miteinander verbunden.

Am Anfang stehen die Produzenten, also Pflanzen und Algen. Sie stellen mit Hilfe von Sonnenlicht ihre Nahrung selber her ( Fotosynthese).

Diese werden von Konsumenten, zum Beispiel kleinen Tieren wie Insektenlarven oder Schnecken, gefressen. Größere Tiere wie Fische fressen wiederum diese kleinen Tiere.

Wenn Pflanzen und Tiere sterben, werden sie von Destruenten wie Bakterien und Pilze zersetzt. Dabei entstehen Nährstoffe, die wieder von Wasserpflanzen aufgenommen werden.

Diese Zusammenhänge werden durch den Nährstoffkreislauf dargestellt.

Der Nährstoffkreislauf

Nahrungsnetze

Nahrungsnetze bestehen aus vielen miteinander verknüpften Nahrungsketten. Ein Lebewesen kann dabei mehrere Nahrungsquellen nutzen und ist oft Teil verschiedener Nahrungsbeziehungen. So zeigen Nahrungsnetze die komplexen Wechselwirkungen zwischen Produzenten, Konsumenten und Destruenten und machen sichtbar, wer wen frisst.

Diese Zusammenhänge werden durch Nahrungsnetze dargestellt.

Die Nahrungspyramide zeigt, wie Energie in Gewässern von unten nach oben weitergegeben wird. Unten stehen viele Produzenten (z. B. Algen und Wasserpflanzen), die ihre eigene Nahrung herstellen. Darüber folgen Konsumenten, z. B. Wasserflöhe, kleine Fische und größere Raubfische. Auch Tiere aus anderen Ökosystemen ernähren sich von Wasserlebewesen, z. B. Enten, Vögel und Amphibien.

Die Pyramidenform zeigt, dass die Energie von unten nach oben abnimmt. Unten sind viele kleine Organismen und oben wenige, große Räuber.

Biotische und abiotische Faktoren

Im Ökosystem Wasser wirken verschiedene Einflüsse auf die Lebewesen ein. Diese Einflüsse nennt man biotische und abiotische Faktoren.

Biotische Faktoren sind alle Einflüsse, die von Lebewesen ausgehen. Dazu gehören unter anderem Tiere, Wasserpflanzen oder Mikroorganismen. Sie stehen in Beziehung zueinander, etwa als Nahrung, Konkurrent oder Feind.

Abiotische Faktoren sind unbelebte Umweltfaktoren. Dazu gehören zum Beispiel Licht, Temperatur, Wasser, Sauerstoff oder der Boden. Diese Faktoren bestimmen, welche Lebewesen in einem Gewässer überhaupt überleben können.

Algen gehören zu den biotische Faktoren und produzieren durch die Fotosynthese Sauerstoff.
Die Stockente ist die größte Ente Europas und zählt zu den biotischen Faktoren.
Flusswels
Der Flusswels hat lange, bewegliche Barteln.
Die Jahreszeiten, die Eisbildung im Winter und die Wassertemperatur zählen zum Beispiel zu den abiotischen Faktoren.
Der Sauerstoff-, Kohlenstoffdioxid- und Nährstoffgehalt im Wasser gehören zu den abiotischen Faktoren.
Die Trübung des Wassers, der Wind und die Strömungsgeschwindigkeit zählen zu den abiotischen Faktoren.

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3. Wasserökosysteme verstehen
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